Übersicht über meine Tätigkeiten

Als BürgerIn anmelden

Wichtig für Sie

  • Arbeitnehmer/-innen, die mindestens zu vier Fünfteln arbeiten (Studentenjobs zählen nicht dazu),
  • Pensionierte und
  • Selbstständige.

Besondere Bestimmungen: Wer darf Nebentätigkeiten verrichten

Sie dürfen höchstens 6.130 Euro pro Kalenderjahr mit Nebentätigkeiten verdienen. Eventuelle Reise- und Unkosten sind in diesem Betrag bereits inbegriffen. Der Betrag gilt für drei verschiedene Arten von Arbeiten zusammen: Vereinsarbeit, Dienstleistungen von BürgerIn zu BürgerIn und Tätigkeiten im Bereich der Sharing Economy.

Die Einnahmen aus Vereinsarbeit und Dienstleistungen von BürgerIn zu BürgerIn dürfen nicht mehr als 510,83 Euro pro Monat betragen.

Ja. Nebentätigkeiten für einen Verein dürfen regelmäßig verrichtet werden. Bsp.: Sie dürfen wöchentlich den Rasen Ihrer Fußballmannschaft pflegen.

Nein. Sie dürfen keine Nebentätigkeiten für einen Verein verrichten, für den Sie professionelle Arbeit verrichten oder dies in den letzten 12 Monaten getan haben.

Der Onlinedienst bietet Ihnen eine Übersicht über all Ihre Tätigkeiten, die (von Vereinen) für Sie gemeldet wurden und die Sie selbst gemeldet haben (für Dienstleistungen, die Sie für andere BürgerInnen verrichtet haben). Sie sehen, wie viel Sie bereits pro Monat und pro Jahr verdient haben und wissen gleich, wie viel Sie noch dazuverdienen dürfen.

Anmerkung: Sharing Economy

Wenn Sie die Dienstleistungen über eine Sharing Economy-Plattform erbracht haben, werden diese nicht in Ihrer Übersicht angezeigt! Sie werden nämlich nicht über den Onlinedienst „Nebentätigkeiten“ gemeldet. Einnahmen aus der Sharing Economy müssen Sie folglich selbst zu Ihrem monatlichen und jährlichen Gesamteinkommen rechnen.

Die Sharing Economy-Plattform übermittelt die Einnahmen am Ende des Jahres an den FÖD Finanzen. Dieser überprüft dann, ob Sie den Betrag von 6.000 Euro für das ganze Jahr (jährlich dem Index angepasst) überschritten haben. Achtung: Neben Ihrem Netto-Einkommen muss die Sharing Economy-Plattform auch eventuell anfallende Verwaltungskosten miteinberechnen. Der Betrag, den die Plattform mitteilt, kann also etwas über dem Betrag liegen, den Sie tatsächlich erhalten haben.