Nebentätigkeiten

Vereinsarbeit, Dienstleistungen von BürgerIn zu BürgerIn, Sharing Economy

Worum geht es?

Wer in seiner Freizeit bezahlte Arbeiten verrichtet, darf bis zu 6.000 Euro pro Kalenderjahr (jährlich dem Index angepasst) dazuverdienen, ohne Steuern oder Sozialabgaben auf den Betrag zahlen zu müssen. Es muss sich dabei um Vereinsarbeit, Dienstleistungen Dienstleistungen von BürgerIn zu BürgerIn oder Tätigkeiten im Bereich der Sharing Economy handeln. Die Einnahmen aus Vereinsarbeit und Dienstleistungen Dienstleistungen von BürgerIn zu BürgerIn dürfen insgesamt nicht mehr als 500 Euro pro Monat (jährlich dem Index angepasst) betragen.

Diese Möglichkeit haben:

  • Arbeitnehmer/-innen, die mindestens zu vier Fünfteln arbeiten,
  • hauptberuflich Selbstständige und
  • Pensionierte.

Wie funktioniert das Ganze?

Ab dem 15. Juli 2018 müssen bezahlte Nebentätigkeiten gemeldet werden. Wenn ein Verein eine Person in Anspruch nimmt, die in ihrer Freizeit eine bezahlte Arbeit verrichtet, so muss der Verein dies über den neuen Onlinedienst „Nebentätigkeiten“ melden. Wenn Sie in Ihrer Freizeit eine Tätigkeit für eine(n) andere(n) BürgerIn übernehmen, müssen Sie dies selbst melden. Sharing Economy-Plattformen geben Ihre Einnahmen selbst an die Behörden weiter.

Den Onlinedienst, den Sie für die Meldung benötigen, finden Sie ebenfalls auf dieser Website. Wählen Sie die Tätigkeit, die Sie melden möchten. Nachfolgend finden Sie praktische Informationen und Hilfestellungen für Ihre Meldung der einzelnen Tätigkeiten.

Was betrachten wir als Nebentätigkeiten?

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Vereinsarbeit

Bezahlte Dienstleistungen für soziokulturelle Vereine und öffentliche Behörden. Es darf sich nicht um professionelle Dienstleistungen handeln: Es geht z. B. um Führungen, Sporttraining oder die Begleitung bei Schulausflügen. Sobald Sie mit zwei oder mehr Menschen gemeinsam etwas organisieren, werden Sie als Verein betrachtet (dabei ist an Elternausschüsse, Nachbarschaftskomitees etc. zu denken).

Unterstützung bei der Meldung einer Vereinsarbeit

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Dienstleistungen von BürgerIn zu BürgerIn

Gelegentliche, bezahlte Dienstleistungen von einer an eine andere Privatperson. Die Dienstleistungen sind nichtprofessioneller Art und fallen nicht in den Bereich der Sharing Economy. Dabei geht es z. B. um Rasenmähen, kleine Instandhaltungsarbeiten in der Wohnung, Nachhilfeunterricht beim Auftraggeber zuhause etc.

Hilfestellung bei der Meldung von Dienstleistungen von BürgerIn zu BürgerIn

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Sharing Economy

Dienstleistungen, die Sie für eine zugelassene Sharing Economy-Plattform erbringen. Für alle Nebentätigkeiten zusammen darf das Einkommen nicht mehr als 6.000 Euro im Jahr (jährlich dem Index angepasst) betragen (für Vereine, andere BürgerInnen und die Sharing Economy).

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